| 49 Kapitel, 393 Seiten, Taschenbuch | ||
| Verlag | Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2004 | |
| ISBN | 978-3-499-23821-5 | |
| Original-Titel | Monkeewrench | |
| Original-Verlag | G. P. Putnam’s, New York 2003 | |
| Übersetzerin | Teja Schwaner | |
| gelesen | vom 20.09.2010 bis 01.05.2011 | |
| Empfehlung | befriedigend (3+) | |
| Zusammenfassung: | Sheriff Halloran aus Calumet, einer verschlafenen Kleinstadt in Wisconsin, staunt nicht schlecht, als ein altes, homosexuellenfeindliches Ehepaar erschossen in der Kirche aufgefunden wird. Zur gleichen Zeit lässt ein Serienmörder in Minneapolis, Minnesota, das Online-Serienmörder-Fang-Spiel »Monkeewrench« grausame Wirklichkeit werden, indem er die Morde aus dem Spiel Level für Level detailgetreu umsetzt. Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth haben gleich die fünf Partner der Firma, die das Spiel entwickelt hat, unter Verdacht. Obwohl die Partner mehr oder weniger gut kooperieren und auch eine Liste aller registrierten Spieler bereit stellt, kann die Polizei die nächsten Morde nicht verhindern. Erst sehr allmählich entdecken die Ermittler die Hintergründe der Morde, das Geheimnis der Partner und die Gemeinsamkeiten zwischen dem getöteten Ehepaar und den Serienmorden. |
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| Kritik: | Spannendes Debüt des Tochter-Mutter-Duos Patricia Jean und Traci TeAmo Lambrecht alias »P. J. Tracy«. Die einzelnen Figuren sind gut ausgearbeitet, man hat von allen beteiligten Personen ein lebendiges Bild vor Augen; die Geschichte lebt auch von den Charakteren. Immer wieder zeigen die Ermittler und Verdächtigen menschliche Züge, die sie sympathisch machen. Der Erzählstil ist flüssig, kleine Längen schaden dem Erzählfluss kaum. Man ist ständig gespannt darauf, wie es weitergeht und vor allem wie die vielen kleinen Erzählfäden untereinander zusammenhängen. Hätte ich nicht annähernd parallel mit meinem Studium angefangen, hätte ich diese spannende Meisterwerk viel schneller fertig gelesen! Die Übersetzerin hat meistens gute Arbeit geleistet. Insgesamt gefällt mir der Erzählstil gut, da jeder Perspektivwechsel eindeutig gekennzeichnet ist. Der personale Er-Erzähler berichtet meistens aus einer der drei Sichten von Sheriff Halloran, den Detectives Magozzi/Rolseth oder der hauptverdächtigten Monkeewrench-Partnerin Grace MacBride. Der Spannungsbogen wird gut gehalten, da mit jeder Beantwortung einer Frage neue Fragen auftauchen – bis zum Schluss, der etwas kurz ausgefallen ist und der noch ein wenig ausführlicher auf die Auflösung der Fälle eingehen dürfte. Die Idee ist insgesamt gesehen genial und ebenso genial umgesetzt. |
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| Fazit: | Spannendes Thema, gut erzählt, sympathische Charaktere – ich kann die Fortsetzung kaum erwarten! (sth, 02.05.2011) |
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Montag, 2. Mai 2011
P. J. Tracy, „Spiel unter Freunden“
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